
September 2025
Kann unser Architekturprojekt in Heiligeneich mit weniger Stahl und mehr Photovoltaik klimaneutral werden? Diese Frage prägte unseren Jour Fixe mit unserem Konsortialpartner Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgesellschaft Schönere Zukunft, Gesellschaft m.b.H..
Das Projekt Wohnen in Heiligeneich steht kurz vor dem Abschluss der Vorentwurfsphase. In diesem Rahmen diskutierten wir die Integration von PV-Modulen außerhalb der Dachflächen. Besonders bauwerksintegrierte Photovoltaik eröffnet spannende Möglichkeiten und ergänzt klassische Dachanlagen auf sinnvolle Weise.
Emissionen im Vergleich
Mit Unterstützung von IBRI Institute of Building Research & Innovation wurden CO₂-Emissionen aus der Errichtungsphase (A1–A3) untersucht. Im Mittelpunkt standen Sonnenschutzelemente und Balkonkonstruktionen. Die Ergebnisse sind eindeutig: Der Anteil von Aluminium und Stahl muss drastisch reduziert werden. Trotzdem lassen sich dauerhafte Konstruktionen mit einer bilanziellen Netto-Null umsetzen.
Szenarien im Vorentwurf
Zum Vorentwurfsstand der drei unterschiedlichen Baukörper wurde eine erste Ökobilanzierung durchgeführt. Dabei wurden drei Szenarien betrachtet: konventioneller Holzbau, maximaler Ökologisierungsgrad und eine CO2-optimierte Variante, der 3 x 0 Standard. Mit dem 3 x 0 Standard können in allen Baukörpern Netto-Emissionen unter Null in der Errichtungsphase A1–A3 erreicht werden.
Wir sind auf dem richtigen Weg und freuen uns auf ein starkes Architekturprojekt, das gemeinsam von einszueins architektur ZT GMBH und MAGK ARCHITEKTEN entsteht.
