August 2025

In unserem Jour Fixe mit unserem Forschungspartner Alpenland, kamen wir zum Ergebnis, dass wasserresiliente Erdgeschosswände CO₂-neutral umgesetzt werden können.

Untersuchung der Emissionen

Gemeinsam mit unserem Statik-Partner RWT Plus analysierten wir die Emissionswerte verschiedener wasserresilienter Außenwandsysteme. Dabei wurden sowohl klassische mineralische Lösungen mit fossilen Dämmungen als auch Kombinationen mit ökologischen Dämmsystemen näher untersucht.

Ergebnisse geben Rückenwind

Die Analyse zeigt: Optimierte mineralische Tragstrukturen, kombiniert mit ökologischen, vorgesetzten Fassadenelementen, können sogar eine negative CO₂-Bilanz erzielen. Das Ziel einer klimaneutralen Bauweise ist also selbst unter hochwasserresilienten Anforderungen erreichbar.

Technische Gebäudeausrüstung im Blick

Zusammen mit David Stuckey und Peter Holzer von LARIX Engineering diskutierten wir strategische Überlegungen zu TGA-Systemen im Kontext des CO₂-optimierten Planens. Zudem beleuchteten wir die Stellschrauben bei Wärmeschutz, Wärmerückgewinnung, PV-Anlagen, Wärmeabgabesystemen und Warmwassersystemen.

Einheitlicher Standard als Ziel

David Stuckey und Peter Holzer beschäftigten sich mit der Frage, wie ein „guter Standard“ für TGA-Konzepte aussehen kann, um langfristig effizient, nachhaltig und praxistauglich zu sein.

Planung profitiert direkt

Die Analysen von LARIX Engineering fließen nun in die weitere Entwicklung des Architekturprojekts von Alpenland ein. Damit erhält das gesamte Team konkrete Ansätze, um das Ziel einer Netto-Null-Bilanz in Errichtung, Betrieb und Rückbau zu erreichen.